Bremerhaven – Märkte, Kultur und Spielstätten

German BundestagBremerhaven ist eine zum Stadtstaat Bremen gehörende, kreisfreie Stadt, die auf einer Fläche von 93,82 km2 mehr als 113.000 Einwohner zählt. Bremerhaven liegt jedoch nicht direkt in Bremen oder grenzt daran an, sondern ist als sogenannte Exklave an der Weser stromabwärts in Niedersachsen zu finden – dort wo der Fluss in die Nordsee mündet. Eine landseitige Grenze teilt sie sich dabei mit dem Landkreis Cuxhaven. Als Hafenstadt gewann sie im Zuge der Industrialisierung an Bedeutung; im Jahr 1830 wurde der erste Hafen („Alter Hafen“) fertiggestellt. Neben dem Handel und der Fischerei wird die Stadt aber auch als Wissensstadt geschätzt. Informationen zu Märkten, Kultur und Spiel in der Stadt erhalten Sie hier.

Verwaltung – So ist die Stadt Bremerhaven aufgeteilt

Es gibt in Bremerhaven zwei größere Stadtbezirke, die recht simpel in Nord und Süd aufgeteilt sind, was Sinn ergibt, da die Stadt eine weitere Nord-Süd-Ausprägung hat als eine Ausweitung in Ost und West. Neben den Bezirken gibt es aber auch noch die Aufteilung in Stadtteile; das sind insgesamt neun. Sie sind noch einmal unterteilt in 24 Ortsteile.

  • Stadtteile im Bezirk Nord: Weddewarden, Leherheide, Lehe, Mitte
  • Stadtteile im Bezirk Süd: Geestemünde, Schiffdorferdamm, Surheide, Wulsdorf, Fischereihafen

Klima – Die Stadt ist mild bis kalt

Wie viele Städte, die in Norddeutschland sowie an der Nordsee liegen, bringt auch Bremerhaven im Sommer keine allzu hohen Temperaturen hervor. Hitzeperioden oder Temperaturen, die höher als 30°C reichen, sind kaum gesehen. In Juli und August liegen die durchschnittlichen Maximaltemperaturen bei 20°C bis 21°C. Dafür sinkt das Quecksilber im Winter nicht zu sehr unter Null. Durchschnittlich liegen die Temperaturen von Dezember bis Februar bei -1°C bis 4°C. Selten werden niedrigere Temperaturen von bis zu -10°C erreicht. Als Urlaubsort ist Bremerhaven also für all jene geeignet, die sich passend zur Jahreszeit die richtige Jacke einpacken.

Geschichte – Vom Hafen zur vollwertigen Stadt

Der Name „Bremerhaven“ kommt nicht von ungefähr, denn im Jahr 1827 wurde sie als Hafen für die Stadt Bremen geplant und umgesetzt. Drei Jahre später wurde der Hafen fertig gestellt und zog natürlich Menschen an. Wo ein Hafen ist, da sind Handel, Kultur, Kulinarik und vieles mehr. Arbeiter, Geschäftsleute, Schiffbauer und Fachleute für Fremdenverkehr sowie deren Familien siedelten sich recht schnell an. Zudem wurden im Umland im Laufe der Jahre weitere Ortschaften gegründet, wie zum Beispiel Geestendorf im Jahre 1845, das von Hannover aus initiiert wurde. Von 1847 bis 1852 wurde zudem ein zweiter Hafen in Bremens Hafenstadt gebaut – es gab nun den „Alten Hafen“ und den „Neuen Hafen“.

Immer mehr wuchs der Einfluss und die Wichtigkeit von Bremerhaven, sodass 1857 ebenda der „Norddeutsche Lloyd“ gegründet wurde, eine Reederei, die sich vor allem nach dem Bau des Kaiserhafen I (1873 bis 1876) zur größten Reederei der Stadt Bremen entwickelte. Doch damit nicht genug: schon im Jahr 1881, schlappe 51 Jahre nach Fertigstellung des ersten Hafens, wurde der Norddeutsche Lloyd zur damals größten Reederei der Welt. Das steigerte die Popularität der Stadt abermals. Es folgenden weitere Wasserbauten wie die Kaiserschleuse (1897) sowie die Kaiserhäfen II und III. Für den Fracht- und Personenverkehr folgten mit der Columbuskaje und dem Columbusbahnhof („Bahnhof am Meer“) in den 1920er Jahren wichtige Elemente, die Bremerhaven mit der internationalen und transatlantischen Passagierfahrt verbanden.

Deutsche Flagge in BerlinIm Rahmen des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Zerstörung der Fahrgastanlagen, die mit Bezug auf Kolumbus und die neue Welt gebaut wurden. Jedoch wurden sie nach Kriegsende wieder aufgebaut. Im Jahr 1968 erfolgte der Abriss der alten Anlagen sowie der Aufbau neuer Bauten als „Fahrgastanlage II“. Bis heute ebenfalls genutzt ist zudem die 5 km lange Stromkaje mit 14 Liegeplätzen, die als Containerterminal, also als Umschlagplatz für den maritimen Handel genutzt wird. Nach der Besetzung der Stadt durch die US-Armee wurde sie 1971 in die heute bekannten und weiter oben aufgeführten Stadtbezirke sowie Stadtteile aufgegliedert. Zuletzt hinzugekommen ist 2010 zudem die Luneplate, eine ehemalige Weserinsel, die unbewohnt ist.

Apropos Bewohnung: Natürlich gibt es nicht nur Fischerei, Handel und Fremdenverkehr in Bremerhaven, sondern auch Anwohner – teils schon seit den Zeiten vor 1850. Die erste größere Stadtentwicklung seitens zugezogener Menschen wird auf das Jahr 1846 datiert, also auf 16 Jahre nach Fertigstellung des Hafens. Nach noch einmal fünf Jahren erhielt dann Bremerhaven 1851 das Stadtrecht. So entstanden in Folge auch wichtige Bauten, die heute als Sehenswürdigkeiten gelten. Außerdem bildete sich eine stadteigene Kultur, die bis heute fortlebt – in Märkten, Veranstaltungen, Festen und Gebräuchen. Auch Parks, Grünanlagen, Theater, ein Zoo, musikalische Höhepunkte und weitere Kunst gehören zur Stadt. So ist sie bis heute eine gute Anlaufstelle für den Fremdenverkehr, der jetzt „Tourismus“ heißt.

Sehenswürdigkeiten – Schöne Bauten in Bremerhaven

Alles über Echtgeld Spielautomaten auf 24-7onlinecasinos.comNatürlich ist ein Aufenthalt in Bremerhaven nichts ohne einen Besuch der Hafenanlagen und Anlegestätten. Besonders schön ist dies bei passendem Wetter und wenn zum Beispiel ein großes Kreuzfahrtschiff an- bzw. ablegt. Mit den Häfen seien zudem auch verwandte Bauwerke wie der Loschen-Turm erwähnt, ein historischer Leuchtturm der Stadt. Als Wahrzeichen der Stadt gilt überdies das „Atlantic Hotel Sail City“, das eine Aussichtsplattform für den perfekten Überblick bereithält. Über dem Alten Hafen, dem ersten Bauwerk der Stadt, finden Sie außerdem die gläserne Brücke des Columbus-Center. Bringen Sie also viel Zeit mit, wenn Sie die Hafengegenden erkunden.

Praktisch jeder Stadtteil bietet noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und Kulturangebote. Bei Regenwetter können Sie beispielsweise das Klimahaus Bremerhaven, die Seute Deern (Museums- und Restaurant-Schiff mit Hochzeitsmöglichkeiten), die Pauluskirche (erbaut 1905), die zwei Herz-Jesu-Kirchen, die Zentralmoschee (erbaut 1975), die Christuskirche (erbaut 1875 bis 1880), das Atlanticum im Fischereihafen, das Historische Museum mit der deutschen Auswanderer-Datenbank, das Schifffahrtsmuseum, das Kriminalmuseum, die Kunsthalle und das Kunstmuseum, das Museum der 50er Jahre, den Zoo am Meer und zahlreiche andere Einrichtungen besuchen. In Bremerhaven wird es nie langweilig!

Kultur – Feste feiern wie sie fallen

Regelmäßige Veranstaltungen prägen ebenso wie die festen Bauten, welche als Bremerhaven Sehenswürdigkeiten dienen, das Bild der Stadt an der Weser. Übers Jahr hinweg erwarten Sie verschiedene Möglichkeiten, das örtliche Treiben vermittels verschiedener Höhepunkte zu erleben. Hier eine Liste für die Urlaubsplanung:

  • April / Mai: Bremerhaven Frühjahrsmarkt (s. u.), Lange Nacht der Kultur, Literaturtage mit Auszeichnung von Literaten (Jeanette-Schocken-Preis)
  • Mai: Bremerhavener Seemeile mit eigenem Volkslauf
  • Juni: Drachenboot-Rennen, Fischereihafen-Rennen, Wochenende an der Geeste
  • Juli: City-Marathon Bremerhaven, Bremerhavener Festwoche
  • August: Kino im Hafen, Bremerhavener Freimarkt
  • Alle 5 Jahre im August: „Sail“ – das größte Windjammer-Treffen von Europa
  • September: Bunt statt Braun (Festival für Toleranz und Demokratie), Weser-Inline-Tour
  • Dezember: Bremerhaven Weihnachtsmarkt / Weihnachtsmärkte

Frühjahrsmarkt

Der Bremerhaven Frühjahrsmarkt ist ein traditionell im April oder Mai stattfindender Jahrmarkt, bei dem zum Beispiel in 2018 über 70 Schausteller ihre Fahrgeschäfte, Buden und Attraktionen aufgebaut hatten. Für den Rummel gibt es auch Aktionen lokaler Medien, die beispielsweise Pässe verlosen, mit denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene entsprechende Fahrgeschäfte kostenlos nutzen können. Zudem hält der Frühjahrsmarkt in Bremerhaven zum Beginn ein großes Feuerwerk bereit, um die Besucher – Einheimische wie Touristen gleichermaßen – auf das mehrere Tage anhaltende Spektakel vorzubereiten. Mit seiner Größe und seinem Angebot hat sich der Bremerhaven Frühjahrsmarkt zu einer wichtigen Institution des Bereichs Unterhaltung in der Stadt herausgebildet.

Kulinarik – Schlemmen in der Stadt am Meer

Als Hafenstadt ist die Bremerhavener Küche natürlich geprägt von Fischspezialitäten, vor allem im Hinblick auf Nordseefisch. Vor allem die Nordseegarnele hat sich zudem als lokale Köstlichkeit etablieren können. Weiterhin, wie im Norden der Bundesrepublik üblich, gibt es auch in Bremerhaven eine ausgeprägte Grünkohl-Tradition. Das Grünkohlessen wird hier ebenso zelebriert wie etwa in Bremen selbst oder im Stadtstaat Hamburg. Eine weitere Gemeinsamkeit mit anderen norddeutschen Städten und Regionen ist das Gericht „Labskaus“, ein aus Kartoffeln, Rindfleisch und Rote Bete bestehendem Gericht. Davon gibt es einige Variationen, unter anderem das regionale „Skipperlabskovs“.

Musik – Noch mehr Kultur in Bremerhaven

Bremerhaven bringt mehrere Orchester hervor, ist aber auch eine Stadt des Rock. Als Wissensstadt hält sie zudem Musik lehrende Einrichtungen parat. Wichtige akustisch unterhaltende Institutionen sind:

  • Das „Städtische Orchester Bremerhaven“
  • „Rock Cyclus Bremerhaven“
  • „Big Band Bremerhaven“
  • Blasorchester „Bremerhaven“
  • Blasorchester „Lehe“
  • Blasorchester „Wulsdorf“
  • „Glad(E)makers“
  • „Rock Center Bremerhaven“
  • Der Stadttheater-Kinderchor
  • Die Jugendmusikschule Bremerhaven
  • Original Marinechor „Blaue Jungs aus Bremerhaven“

Spielbanken – Ein Hauch von Las Vegas

Neuschwanstein Castle - Palace in Bavaria, GermanyDas größte Echtgeld-Spielangebot der Stadt finden Sie im Casino Bremerhaven, das von der Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG angeboten wird. Das Spielangebot der Einrichtung umfasst 83 Spielplätze – also auch genug, um mit der ganzen Reisegruppe die nächsten Museums- und Zoo-Eintritte zu erspielen. Vor allem Spielautomaten, die Slot Machines, Video Slots, Hyperlink Cash Express sowie Poker bieten, kommen zum Einsatz. Weiterhin gibt es noch einige andere Spielbanken, Spielotheken und Automatenhallen in der ganzen Stadt. Namen wie „Casino Royal“, „Flip und Play“, „Merkur“ (Angebot der Gauselmann-Gruppe), Gastronomie- und Spielhallen-Kombinationen, das „Cherry Spielcafé“, das „Play Fair Casino“, „Automaten Stüve“ und weitere öffnen ihre Pforten all jenen, die sich im Glücksspiel versuchen wollen.

Fazit zur Stadt Bremerhaven

Bremerhaven, der einstige Hafen der Stadt Bremen, hat sich in einer bewegten Geschichte zu einer sehenswerten Stadt entwickelt, die mit Sehenswürdigkeiten, Kultur, Kulinarik, Sport und Spiel zu unterhalten weiß. Vom Bremerhaven Frühjahrsmarkt mit zahlreichen Schaustellern und Buden über die Orchester, Hafen- und Fischereiangebote sowie Segelzusammenkünften hin zur umfangreichen Geschichte und zahlreichen Spielbank-Einrichtungen ist alles dabei. Viel Spaß beim Besuch dieser vielgesichtigen, abwechslungsreichen Stadt am Meer!